Microsoft Surface 3 – Notebook und Tablet in Einem?

1.Vorwort:

Mit dem Surface 3 (ohne Pro) schickt Microsoft ein günstigeres Tablet auf dem Markt für diejenigen, denen das Surface Pro 3 zu groß, zu schwer und zu teuer ist. Dabei setzen die Amerikaner weiterhin auf reichlich (nicht ganz günstiges) Zubehör, dafür aber mit erhöhtem Komfort.

Kernkompetenz eines Surface-Tablets war bisher das Entertainment, also der Medienkonsum. Dazu setzte Microsoft auf das eigens geschaffene Windows RT, was im Grunde einem Windows 8 für ARM-Prozessoren entsprach. Genau wie bei Android und iOS war man dabei auf den Appstore fixiert – da dieser jedoch nicht so gut bestückt ist wie die Konkurrenz, konnten sich Windows RT Tablets nicht am Markt etablieren. Mit dem Surface 3 korrigiert Microsoft nun diesen Fehler und setzt beim günstigeren Tablet ebenfalls auf die Vollversion von Windows 8.1, welche kostenlos auf Windows 10 Ende Juli upgegradet werden kann.

Im Gegensatz zum großen Bruder setzt man bei der non-pro Reihe nun auf einen brandneuen Intel Atom x7-8700, welcher der neuen Cherrytrail-Serie entspringt. Dies hat zur Konsequenz, dass das Tablet leichter ist und keinen Lüfter mehr benötigt, damit also lautlos agieren kann. Abstriche muss man dabei jedoch in Bezug auf die Leistung in Kauf nehmen, da die Atom-Reihe (deutlich?) weniger leisten kann als ein Intel Core i5 der U-Serie. Kerntechniken wie ein Digitizer, der Kickstand oder die Tastaturen, die gleichzeitig als Cover dienen können, wurden ebenfalls in die 3er Reihe übernommen. Der Fokus liegt auch dank des 3:2-Displays (1920×1200) primär auf Arbeiten, eine Zielgruppe scheinen wohl Studenten zu sein.

Wie das Surface 3 im Alltag abschneidet klärt nun der Test:

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2. Lieferumfang/Zubehör:

Geliefert wird das Microsoft Surface 3 in einem schlichten Karton, der sofort an Apple Hardware erinnert oder zumindest den Eindruck erweckt, dass Microsoft sich Cupertino als Vorbild genommen hat. Im Karton selbst liegt lediglich das Tablet, ein paar Garantieinfos und andere belanglose Karten und ein Ladegerät. Weder der Stift noch das Type-Cover gehören zum Lieferumfang, was anbetracht des Grundpreises und der aufgerufenen Preise für die Artikel schon etwas verwunderlich ist.

Surface 3 64Gb, 2Gb Ram Preisvergleich ca. 550€
Surface 3 128Gb, 4Gb Ram Preisvergleich ca. 690€
Surface 3 64Gb, 4Gb Ram, 8.1 Pro Preisvergleich ca. 617€
Type Cover 3 Preisvergleich ca. 115€
Surface Pen Preisvergleich ca. 41€
Surface Dock Preisvergleich ca. 170€

Mit der 128Gb Version, dem Stift und einem Type Cover kommt man also locker auf einen Grundpreis von ca. 846€ – dies ist für ein Atom-basiertes Tablet schon eine sehr hohe Hausnummer. Wohlgemerkt: Dies sind noch die Versionen ohne LTE, die Modelle mit integriertem LTE-Modem werden bei Erscheinen wohl nochmal ca. 100€ teurer sein und im Laufe des Sommers released. Dank des vollwertigen USB-Anschlusses kann man aber auch getrost einen LTE-USB-Stick anstöpseln im Bedarfsfall.

Vergleicht man direkt das Surface 3 mit 128Gb Speicher und 4 Gb Ram mit dem Surface Pro 3 mit 128Gb Speicher, Core i5 und ebenfalls 4Gb Ram ergibt sich eine Preisdifferenz von 735€ zu 970€, also ca. 235€ (beim Preis für das Surface 3 wurde bereits ein gesondert zu kaufender Stift eingerechnet). So gesehen erscheint die Preispolitik durchaus fair, im Vergleich zu anderen am Markt erhältlichen Geräten mit Atom-Basis jedoch nicht ganz so.

 

3. Das Surface 3:

3.1 Überblick:

Die hier vorliegende Version ist die „Business-Version“, hat also 64Gb internen Speicher und 4Gb Ram, vorinstalliert ist Windows 8.1 Pro 64bit. Der Hauptunterschied besteht also in den 4Gb Ram und der Pro-Version von Windows 8.1. Das Erscheinen des Surface 3 mit Windows 8.1 wird als der Todesstoß von Windows RT, dem wenig erfolgreichen ARM Ableger von Windows 8.1, gesehen. Vielmehr dürfte es in naher Zukunft kleine Tablets mit Windows 10 Mobile geben, aber dazu gibt es noch keinerlei Informationen.

Selbstverständlich ist eine Erweiterung mit microSDXC-Karten möglich, dazu kommen WLAN nach a,b,g,n und ac Standard, Bluetooth 4.0, ein mini-DisplayPort (bei Apple heißt das Thunderbolt), Kopfhöreranschluss, ein vollwertiger USB3.0 Port und ein microUSB2.0 Port zum Laden des Tablets. Mittels Adapter können an den microUSB-Port auch Peripheriegeräte angeschlossen werden, de fakto hat das Surface 3 somit 2 USB-Anschlüsse. Alle Anschlüsse befinden sich auf der rechten Seite bzw. unten. Auf der oberen Seite befindet sich die Lautstärkewippe und der Powerbutton.

Die Anzeige übernimmt ein 10,8″ Display im 3:2 Format mit der Auflösung 1920×1280. Das in der Windows-Welt immernoch ungewohnte Format (die Exoten haben 16:10, die Regel ist nach wie vor 16:9) bietet beim Arbeiten klare Vorteile.  Bei Spielen oder Filmen gibt es derzeit noch die ein oder anderen Probleme. Manche Spiele kommen mit dem Format nicht ganz klar und haben Grafikfehler oder schwarze Ränder. Filme im 16:9 oder 21:9 haben ebenfalls schwarze Ränder bei der Wiedergabe, was die „nutzbare Fläche“ etwas verringert.

Angetrieben wird das Tablet vom neuen Intel Atom X7-8700 mit 4 Kernen und einer integrierten HD Graphics. Verbesserungen bei der CPU-Leistung gab es im Vergleich zur Vorgängergeneration (Atom Z3xx0) so gut wie keine, der Fokus bei dieser Generation lag auf der GPU-Leistung.

Auf der Vorderseite des Tablets befindet sich eine 3,5 Megapixel Webcam inkl. Mikrofone, auf der Rückseite eine 8 Megapixel Kamera mit Autofokus. Beide Kameras nehmen Videos in 1080p auf. Beispielvideos und -bilder sind hier zu sehen:

 

3.2 Der Kickstand:

Ein Highlight der Surface-Reihe ist die Tatsache, dass es relativ leicht von einem Tablet in ein Notebook (bzw. Netbook) verwandelt werden kann. Dies war schon beim Surface RT so und ist auch bei der Pro-Reihe. Zentral dafür verantwortlich ist der sogenannte Kickstand, ein ausklappbarer Ständer an der Rückseite des Tablets, der das Gerät zum Stehen bringt. Ist dieser beim Surface 3 Pro noch stufenlos einstellbar so ist er beim kleineren Schwestermodell in 3 verschiedenen Stufen einstellbar – und das ist durchaus ausreichend! Die dritte Stufe ist dabei durchaus am angenehmsten am Schreibtisch, während Stufe 1 z.B. für Filme schauen im Zug ideal ist. Diese Neuerung (das Surface 1 und 2 hatten nur eine Stufe) ist sehr positiv und sinnvoll!

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3.3 Peripherie:

Bereits weiter vorne im Artikel wurden mögliche Zubehör-Artikel angesprochen. Hauptmerkmal der Surface Reihe dürfte jedoch der Stylus sein, der für den Test auch vorliegt. Windows-Tablets mit Stifteingabe sind nicht sonderlich zahlreich am Markt vertreten. Microsoft verwendet hier Technik von N-Trig, eine israelische Firma, die sich Microsoft vor kurzem eingekauft hat und somit kommt die Stylus-Technologie „aus eigenem Hause“ und muss nicht von Wacom zugekauft werden.

Der Surface Pen benötigt eine Batterie und wird mittels Bluetooth mit dem Tablet verbunden. Im Gegensatz zu rein passiven Umsetzungen kann somit die Druckstärke übertragen werden und es gibt eine Handballenerkennung, so dass man seine Hand auf dem Display ablegen kann ohne Eingaben auszulösen. Der Stift funktioniert im Test hervorragend, der Button auf der Rückseite des Stifts löst direkt OneNote aus – sehr gut!

Ein weiteres häufiger gekauftes Zubehör ist das Type Cover, eine dünne Ansteck-Tastatur, die auch gleichzeitig als Schutz für das Displayglas dient im geschlossenen Zustand. Dieses Cover lag für den Test nicht vor, wurde aber für die dritte Iteration der Surface-Reihe sinnvoll verbessert, so dass das Cover im angesteckten Zustand angewinkelt werden kann und somit der Komfort weiter erhöht werden konnte. Diese Funktionalität wurde vom Surface Pro 3 Typecover geerbt.

 

4. Leistung:

4.1 Theoretische Benchmarks

Der verbaute eMMC-Speicher von Toshiba glänzt nicht mit neuen Geschwindigkeitsrekorden, zeigt aber im Alltag keine auffälligen Schwächen. Klar, schneller geht immer, für den vorgesehenen Einsatzzweck des Surface ist der Speicher aber in Ordnung:

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Ein häufiger Kritikpunkt bei Tablets und Smartphones ist die schlechte Anbindung der externen Ports. Die SDHC-Ports werden meist nur mit USB2.0 angebunden, falls Tablets überhaupt einen USB3.0 Port haben wird dieser meist auch nicht mit dem maximal möglichen angebunden. Zum Test dient ein Adata DashDrive UE700 mit 64Gb Kapazität. Links die volle Geschwindigkeit am PC, rechts die Geschwindigkeit am Surface 3:

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Wie man erkennen kann, gibt es durchaus Unterschiede, die Anbindung ist für  ein Tablet dennoch sehr gut. Das nicht die volle Geschwindigkeit erreicht wird liegt wohl schlicht daran, dass der Intel Atom X7 nicht allzu viele PCI-Express-Lanes zur Verfügung stellen kann um sämtliche Ports mit voller Geschwindigkeit anzubinden.

Im 3D Mark Test (Version aus dem Windows Store) ergeben sich folgende Werte:

Ice Storm Extreme Ice Storm Unlimited
Intel Atom Z3470 8465
Intel Atom X7-8700 Maxed out! 13.276

Maxed out heißt auf gut deutsch nur „sprengt die Skala“, 15.000 Punkte dürften das Maximum sein. Hier ist also eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Dies lästt sich u.a. damit erklären, dass die integrierte GPU des Atom x7 16 EU (Execution Units) hat, während der Vorgänger nur ganze 4 Einheiten hatte. Hinzu kommt eine deutlich gestiegene Anbindung des Arbeitsspeichers (der auch gleichzeitig der VRAM ist), was ebenfalls der Performance zu Gute kommt.

 

4.2 Praxis

Das gesamte System läuft flüssig und ohne Hänger, Office 2013 startet fix. Professionellere Programme wie Photoshop laufen zwar, ein genereller Einsatz kann aber nicht empfohlen werden.

Getestete Spiele: (auf genaue fps-Angaben wird verzichtet)

Asphalt 7 flüssig steuerbar mit Xbox One Controller
Asphalt 8 flüssig steuerbar mit Xbox One Controller
Halo: Spartan Assault flüssig steuerbar mit Xbox One Controller
Modern Combat 5: Blackout* geht so
Overkill 3 flüssig
Pinball FX2 flüssig steuerbar mit Xbox One Controller
Riptide GP2 flüssig steuerbar mit Xbox One Controller
Tiny Troopers flüssig

*Modern Combat 5 ist zwar spielbar (wenn es läuft), könnte jedoch ein wenig flüssiger laufen, stellenweise merkt man schon die niedrigen fps.

Alle anderen getesteten Windows Store-Spiele liefen flüssig und problemlos. Kleinere Darstellungsfehler im Menü sind zwar teilweise vorhanden, im eigentlichen Spiel dann aber nicht mehr. Weitere Spieletests folgen noch. Bzgl. Gaming sei noch das „Beweisvideo“ von wparea.de empfohlen: GTA 5 auf dem Surface 3 (youtube.com)

 

4.3 Kameras:

Als Kamera-Module verbaut Microsoft ein 3,5 Megapixel Modul als Webcam und ein 8 Megapixel Modul mit Autofokus auf der Rückseite. Auch wenn man sich immer die Frage stellen kann, wer mit einem Tablet fotografiert – schadet nicht, wenn sie vorhanden sind. Die Webcam taugt durchaus auch für mehr als nur Skype, die rückseitige Kamera macht ebenfalls gute Bilder (für ein Tablet). Beispielvideos und -bilder:

Rückseitige Kamera:

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Webcam/vordere Kamera:

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Beide Kameras nehmen mit 1920×1080 mit 30Bildern pro Sekunde auf. Die Videodatenrate liegt bei beiden Kameras bei ca. 20Mbit/s, Ton wird in Stereo mit 192kbit/s aufgenommen.

4.4 Akkulaufzeit:

Einer der wenigen Schwachpunkte des Surface 3 ist der verbaute Akku und das Ladegerät. Der Akku bietet eine Kapazität von 28Wh. In realer Nutzung umgesetzt bedeutet z.B. das Schauen eines Films in Full-HD und aktivierter WLAN Verbindung den Verlust von ca. 30% der Akkuladung. Im normalen Office-Alltag kommt man ca. über den Arbeitstag, muss dann aber abends auf jeden Fall laden. Das kennt man zwar von den meisten Smartphones, ist aber nicht unbedingt ein Highlight. Hier gibt es zumindest schonmal Potenzial für ein Surface 4.

Ebenfalls kein Wunderwerk der Technik ist das Ladegerät: zwar ist das Tablet in knapp unter 4 Stunden wieder aufgeladen von einer Zwangsabschaltung bis 100% Akkuladung, jedoch ist ein paralleles Arbeiten und Aufladen nur sehr schleppend möglich. Hier empfiehlt sich auf jeden Fall ein Präventivladen und weniger ein paralleles Laden, wenn es bereits zu spät ist.

 

5. Video:

 

6. Bewertung/Fazit/Konkurrenz:

6.1 Pros:

Durch den vollwertigen USB3.0-Port kann zumindest schonmal ein großer Kritikpunkt halbwegs ausgeglichen werden: die fehlende LTE-Konnektivität. Dank diesem Port und der Möglichkeit für microSDXC-Karten setzt man sich hier klar gegen etablierte Android- und iPad-Konkurrenz durch. Auch die Gesamtperformance weiß zu gefallen, hier gibt es im Alltag keinerlei Ruckler oder Hänger. Klar, Profisoftware sollte man darauf jetzt nicht nutzen, aber dafür gibt es auch andere Geräteklassen. Letzten Endes kann man jede Hardware leistungstechnisch in die Knie zwingen, beim Surface 3 schafft man das mit den angedachten Tätigkeitsfeldern Office, Internet, Filmen etc. nicht. Dank dem integrierten Klappständer erhält der Käufer zusätzliche Flexibilität, da man hier nicht auf eine Position festgelegt ist und je nach Bedarf den Stand einstellen kann.

 

6.2 Cons:

Die größten Kritikpunkte am Surface 3 sind eher Kompromisse die jeder für sich selbst abwägen muss, in wie weit er bereit ist, diese einzugehen: Da wären zum einen das doch relativ hohe Gewicht (622g), was eine Ein-Hand-Bedienung im Zug z.B. extrem erschwert. Das extrem spiegelnde Displayglas erschwert einen Outdoor-Einsatz ohnehin sehr. Auch die aufgerufenen Preise für ein Atom-Tablet mit eMMC-Speicher sind auch in Anbetracht der happigen Zubehör-Preise ein klarer Kritikpunkt, da kann auch die sehr gute Verarbeitung und Gesamt-Qualität des Gerätes nicht drüber hinwegtäuschen. Ebenfalls nur ausreichend ist die Akkulaufzeit des Surface 3, hier hätte ein etwas größeres Exemplar definitiv nicht geschadet.

 

6.3 Fazit:

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Tastatur: Microsoft Wedge (Amazon.de), Maus: Microsoft Sculpt Comfort (Amazon.de)

So oder so ähnlich stellt sich Microsoft wohl den modernen Desktop vor: Mobil und zu Hause gleichzeitig ohne Kompromisse weiterarbeiten. Jedoch müssen auch Stand heute noch Kompromisse eingegangen werden. Der beschränkte Outdoor-Einsatz durch das spiegelnde Display, die fehlende integrierte LTE-Konnektivität (die erst deutlich später kommt) und das teure Gesamtpaket lassen diese Geräteklasse auch weiterhin in einer „Pro-Nische“. Das Surface Pro 3 ist ja ohnehin ein mittlerweile erfolgreiches Nischenprodukt, das Surface 3 (ohne Pro) versucht den Preispunkt der Surface-Reihe nach unten zu drücken und etwas mehr Richtung Massenmarkt zu kommen. Dies gelang mit dem Surface 1 und 2 eher, hier scheiterte es jedoch am Betriebssystem (Windows RT). Hier steckte jedoch ARM-Technik drin die ohnehin günstiger als eine x86-Plattform ist.

Im Gesamtfazit ist das Surface 3 ein hervorragendes Produkt, die kleineren Schwächen bzgl. Spiegeldisplay und Akkulaufzeit dürften für viele keine allzu große Rolle spielen, da ein Arbeitstag problemlos gemeistert werden kann und man im Outdoor-Einsatz meistens dann doch irgendwo ein Plätzchen findet, wo man etwas erkennen kann. Die Leistung, der Digitizer (Stylus), der Kickstand sind Alleinstellungsmerkmale bzw. sehr gut umgesetzt und funktionierten im Test problemlos. Die Verwandtschaft zum Surface 3 Pro ist klar erkennbar und ein klarer Vorteil, da die exzellente Verarbeitung und Handling übernommen wurde. Ebenso ein hauseigenes Alleinstellungsmerkmal in der Windows-Welt ist das 3:2 Display, das klare Vorteile bei der Office-Arbeit hat, jedoch auch noch zu kleineren Inkompatibilitäten führt bei Spielen.

Einzelbewertungen:
Kategorie: Punkte/max: warum nicht mehr?
Leistung 15/15
Akkulaufzeit: 8/10  -2 sehr knapp bemessen
Verarbeitung: 10/10
Ausstattung: 9/10 -1 kein Zubehör
P/L 9/10  -1 für Intel Atom zu teuer
Sonstiges
Gesamt 51/55

 

6.4 Konkurrenz:

Eine direkte Konkurrenz gibt es nicht. Microsoft betitelt das Surface Pro 3 gerne als MacBook Air Konkurrent, dies mag auf die Leistung durchaus zutreffen, jedoch nicht vom Handling unterwegs. Einen direkten Gegenspieler zum Surface 3 gibt es nicht, bricht man die Gerätekategorie jedoch auf „Tablet mit Intel Atom“ herunter, so gibt es durchaus Alternativen von Acer (Switch 10) oder Asus (Transformer Book T200TA). Beide Geräte sind Tablets, an denen eine feste Tastatur angesteckt werden kann und somit zu einem Netbook werden. Preislich ähnlich ist dabei das Asus Transformer Book T100 Chi positioniert. Am nächsten vom Gesamtpaket (alle bisherigen Modelle haben keinen Digitizer und damit keinen Stylus-Support) kommt hier noch das Lenovo ThinkPad Tablet 10, das im Gegensatz zum Surface 3 schon integriertes LTE hat.

 

 

7. Weiterführende Links:

Herstellerseite (microsoft.com)

Preisvergleich (geizhals.at/de)

Jetzt kaufen (Amazon.de)

Weitere Reviews (schenx.eu)

Bewertungsschema (schenx.eu)

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