artikel - games - rogue warrior [pc]
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| 1. Vorwort: |
| Rogue Warrior ist ein aktueller Actiontitel, der nicht ganz unumstritten ist und in deutschen Läden gar nicht erst veröffentlicht wird. Und so ganz unbekannt kommt einem das zentrale Feature auch nicht vor... |
| 2. Das Spiel: |
| Bei der Installation muss man sich
entscheiden, ob man nur die Solo-Kampagne spielen möchte
oder auch Online im Multiplayer. Bei letzterem wird das
Spiel an Steam gebunden, bei der reinen Offline-Variante
nicht. Handlung: Die Handlung ist schnell erzählt: Man schlüpft in die Rolle des Richard Marcinko, einem ehemaligen Kommandant der Navy Seals und spielt dessen Einsätze/Missionen nach. Das Spiel basiert dabei auf dem Buch von Richard Marcinko, in dem all diese Einsätze beschrieben sind. Unter dem Strich bleibt dabei ein normaler Shooter, der mit einem besonderen Feature aufgepeppt wurde, der eine Veröffentlichung in Deutschland unmöglich machte: Die Killmoves. Schleicht man sich leise von hinten an einen Gegner an (was sehr leicht gelingt), kann man mit einem Druck auf Taste "E" einen Killmove durchführen. Dabei wird möglichst realistisch darauf geachtet, wie man einen Gegner umbringt. So kann man mit einem Messer z.B. seinen Gegner in die Augen stechen oder den Rücken aufzuschlitzen. Trotz allem: Es bleiben Pixel und Details dieser "Aktionen" werden nicht berechnet. Sound: Die musikalische Untermalung und die Soundeffekte sind Standard-Kost und nicht wirklich schlecht aber auch nicht besonders gut. Grafik / Leveldesign: Die Grafik von Rogue Warrior ist wie schon der Sound nicht wirklich schlecht, aber auch nicht mehr als "gut" zu bezeichnen und zeitgemäß sieht auch anders aus. Details und Texturen könnten besser sein. Das Leveldesign ist sehr linear und eng, es gibt keinerlei Nebenmissionen oder Abweichungen vom Weg. KI: Der größte Schwachpunkt des Spiels ist sicherlich die KI: Hier merkt man deutlich, dass man es dem Käufer leicht machen wollte, alle 25 Killmoves auszuführen. So reagieren die "Gegner" anfangs quasi überhaupt nicht, im weiteren Verlauf zwar ein bisschen, aber auch nicht wirklich anspruchsvoll. So verkürzt sich auch die Spielzeit enorm. Performance: Das Spiel sollte auf jedem halbwegs aktuellen Pc problemlos laufen. Mit einem Quadcore-System, Radeon 5850 und 8Gb Ram erreichen wir durchgehend 60fps (1920x1080 und alle Details auf maximum), eine Option für VSync gibt es nicht im Spiel. Multiplayer: Für die Multiplayer-Variante wird zwingend Steam benötigt, danach stehen aber lediglich Deathmatch und Team Deathmatch als Modi zur Auswahl. So wird das Spiel ganz schnell vom Markt verschwinden, da man Innovationen vergeblich sucht. |
| 3. Sonstiges/Kritikpunkte: |
| Nach etwas über 4 Stunden haben wir Rogue Warrior durchgezockt. Das ist deutlich zu kurz für ein Vollpreisspiel. |
| 4. Fazit: |
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Insgesamt:
eingeschränkt empfehlenswert! Zusammengefasst bleibt eigentlich nur übrig, dass Rogue Warrior ein durchschnittlicher 08-15-Shooter ist, der noch ein paar Monate Entwicklung benötigt hätte um vll. doch noch etwas Tiefgang zu implementieren. Die Spielzeit ist für ein Vollpreistitel deutlich zu niedrig, könnte aber durch den stetigen Preisverfall bald relativiert werden. Lediglich die Killmoves und die Gewaltdarstellungen heben Rogue Warrior von der Masse ab - aber das erinnert an Manhunt 2 vor einiger Zeit. |
| 5. Weiterführende Links: |
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