artikel - hardware - msi twinfrozr III radeon 6950 2gb
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| 1. Vorwort: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Radeon 6950/6970 Karten mit völlig überzeugendem Kühler
sind derzeit absolute Mangelware. MSI schickt mit dem
TwinFrozrIII eine neue eigene Variante ins Rennen, die
besser als die hauseigenen TwinFrozrII sein soll und mit
interessantem Zusatzfeature aufwartet. Dazu ist die
Karte noch leicht übertaktet. Die Grafikkarte selbst kommt mit einer für diese Klasse zurückhaltenden Verpackung, man findet lediglich Hinweise auf die "Military class2"-Komponenten und Informationen zur Stromversorgung. Ausgeliefert wird die Karte mit leicht erhöhten Taktraten: 850Mhz für den Chip und 1,3Ghz für den VRam. Der Lieferumfang: |
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Vergleich zur PowerColor Radeon5850 PCS+ (das PCB der MSI 6950 ist kürzer, jedoch steht der Kühler ca. 2cm über) |
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| 2. Leistung: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die 6950 2Gb tritt zunächst in
direkte Konkurrenz zur Radeon 5850 1Gb, wir testen,
inwieweit man hier von einer Leistungssteigerung
sprechen kann. |
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min: minimale fps die fraps angezeigt/gemessen hat avg/norm: meiste Zeit beim Spielen wurde diese Geschwindigkeit gemessen max: maximale fps die fraps angezeigt/gemessen hat Der Leistungssprung verglichen zur Radeon 5850 ist am höchsten in den Benchmarks (3DMark), auch Spiele wie Metro2033 oder Crysis2 laufen nun "geschmeidiger", grade Crysis2 kann enorm profitieren. Spiele, die auf der 5850 "gerade so" liefen, laufen auf einer 6950 nun flüssiger ohne jetzt jedoch einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Schon bei den nächsten Toptiteln könnte wieder die Grenze erreicht sein und dafür ist der Leistungssprung einer Generation einfach zu wenig. Alles in allem ist die gebotene Leistung jedoch sehr gut. Die Karte ist besser als das direkte Pendant der Vorgänger-Generation, was sicherlich auch mit dem verdoppelten VRAM (von 1 auf 2 Gbyte) zu tun hat, der vor allem bei hohen AA/AF zur Geltung kommt, aber auch bei Textur-Mods. Wer nur wegen der Leistung aufrüsten möchte, sollte jedoch vll. direkt zur 6970 bzw. GTX580 greifen. |
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| 3. Lautstärke/Temperaturen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die TwinFrozrIII besitzt einen im
Vergleich zur TwinFrozrII nochmals überarbeiteten
Kühler, der aktuelle Highend-Grafikkarten deutlich
leiser belüften soll als Konkurrenzprodukte und erst
Recht als das Referenzdesign. Dazu besitzt die Karte einen Schalter, der zwischen einem Silentmode und einem Performancemode umschalten soll. Dies bezüglich sei vermerkt: Es gibt einen Schalter, der befindet sich links von den Stromanschlüssen. Ob er etwas bewirkt, wollen wir nicht abschließend verneinen, jedoch: Die Taktraten bleiben gleich, der Lüfter bleibt gleich. Viel eher handelt es sich bei diesem Schalter um das Backup-Bios. Warum auf der MSI Homepage mit solch einem Schalter groß geworben wird, bleibt wohl vorerst das Geheimnis von MSI. In der mehr als spärlichen Anleitung, die nicht mal speziell auf diese Karte zugeschnitten ist, wird solch ein Schalter nicht mal erwähnt. Die MSI-Karte bleibt im idle auf kühlen 40°C. (Karte ist verbaut in einem gedämmten Xigmatek Midgard mit 1x Frontlüfter, 1xLüfter im Boden, 1xLüfter im Heck und einem im Deckel). Unter Last (beim Spielen von Metro2033 bzw. Crysis2) pendelt sich die Temperatur auf max. 67°C ein, in den extremen Benchmarks (FurMark, 3DMark) ging die Temperatur auf maximal 69°C hoch. Diese Werte sind zwar gut, aber hier wäre durchaus Luft für höhere Temperaturen und niedrigere Lüfterdrehzahlen gewesen. MSI schafft hier nicht wirklich nicht den perfekten Spagat zwischen Lautstärke und Temperatur. Im idle wird die Lüfterdrehzahl mit 40% angegeben. Im direkten Vergleich zur Radeon5850 PCS+ ist der Lüfter bzw. die beiden Lüfter der MSI 6950 laufruhiger, und im idle bzw. unter Last leiser. Aus dem gedämmten Gehäuse heraus ist die Karte ab Werk hörbar unter Last (deutlich) und bei Flash-Inhalten (z.B. Youtube). Generell reagiert der Lüfter etwas nervös. Wer es wirklich leise haben möchte, muss selbst Hand anlegen: Um das ganze etwas zu optimieren bietet MSI das Tool "Afterburner" an. Der Minimalwert für den Lüfter beträgt hier 26% und das ist lautlos, zumindest in unserem Gehäuse. Die Temperaturen bleiben dabei bei 40°C im idle. Das Tool arbeit generell temperaturgesteuert, von daher kann da nichts schiefgehen. Wir stellen die Werte wie folgt ein: Bis 52°C: 26% 53-58°C: 30% 59-62°C: 35% 63-67°C: 40% 68-73°C: 45% 74-80°C: 50% Ab 80°C: 65% Sollte dies zu heiß werden erhöht die Karte automatisch den Fan-Speed. Das Tool muss jedoch laufen (verbraucht ca.4Mb Arbeitsspeicher, ist also vertretbar). Bei diesen Einstellungen und dem Schauen eines YoutubeHD-Videos erreichen wir eine Temperatur von 54-56°C, also eine Lüftergeschwindigkeit von 30%. Damit ist die Karte lautlos. Legt man selbst Hand an mit dem MSI Afterburner, das übrigens auf dem bekannten Tool RivaTuner basiert, bekommt man eine sehr sehr leise Highend-Karte, die im idle und bei kleineren Aktivitäten wie YoutubeHD oder Filme ebenfalls lautlos agiert. Bis 40% ist die Karte aus unserem Test-Gehäuse nicht hörbar, in ungedämmten Gehäusen dürfte es ab 35% hörbar werden. Schauen wir nun, wie sich die Karte beim Spielen verhält. Hierzu nehmen wir die Spiele Bulletstorm mit seinen mittleren Anforderungen und Metro 2033. Auch wenn hier eine lautlose/leise Karte nicht ganz so wichtig ist für die Meisten, so ist das Potenzial dieser Karte sicherlich interessant. Beim Spielen von Bulletstorm pendelt der Lüfter sich auf 40% ein, das entspricht einer angenehmen Kulisse unter Last und die Karte ist zwar hörbar aber im deutlich vertretbaren Bereich. Wohlgemerkt, 40% entspricht der Zahl, die MSI ab Werk für den Leerlauf (idle) angibt! Bei Metro2033 und Crysis2 kommen wir zu einem ähnlichen Ergebnis, wobei hier manchmal auch 45% anliegen, aber das ist ebenfalls vertretbar. Da man beim Spielen sowieso den Sound anhat bzw. eventuell sogar Kopfhörer auf, so darf hier die Karte durchaus etwas höhertourig laufen. Mit den werkseitig eingestellten Werten bleibt die Karte bei kühlen 67-69°C. Mit unseren Werten erreichen wir ebenfalls diese Werte. Ganz sparsame können auch die Übertaktung zurücksetzen auf die Referenzwerte, dies spart ein wenig Strom und die Karte bleibt unter Last kühler. Große Performanceinbrüche wird man dadurch nicht haben, da 50Mhz keine große Differenz sind. Beim Abspielen einer BluRay taktet sich die Karte höher.Während sie im idle bei 250Mhz verbleibt geht es beim Film auf 500Mhz hoch. Bei der Wiedergabe verbleibt dies durchgehend so, der Lüfter pendelt sich bei unserem Profil auf 32% und 55°C ein, die Karte ist somit nicht störend beim Filmgenuss. |
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| 4. Sonstiges: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Kommentare / Anregungen / Fragen zum Test können im
Forum gestellt werden:
Link Das Freischalten dieser Karte zu einer 6970 ist nicht möglich. |
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| 5. Fazit: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Insgesamt:
sehr empfehlenswert (nach
Feintuning)! Ohne Zweifel, man erhält mit der TwinFrozrIII Radeon 6950 2Gb eine starke leistungsfähige Karte. Für 5 Sterne fehlen jedoch ein paar Punkte, die in der Tabelle erläutert werden (gilt für Karte ab Werk):
Für ein Aufrüsten von der vorherigen Generation sprechen lediglich die anderen Merkmale als die Leistung, dazu ist das Delta in der Performance zu gering. Das Hauptargument für diese Karte ist sicherlich die sehr potente Kühllösung, die mit etwas Handarbeit eine richtig gute Arbeit leistet. Wir ziehen hier nur einen halben Stern ab, da die Bedienung von Afterburner wirklich sehr leicht ist, jedoch hätten wir uns diesen Feinschliff schon von MSI direkt im BIOS gewünscht. Denn grade im Leerlauf oder auch bei Filmen/Flashinhalten möchte man nicht unbedingt von der Grafikkarte gestört werden, dies ist im Auslieferungszustand leider der Fall. Wer 'jetzt' eine Grafikkarte braucht, liegt mit der Radeon 6950 bzw. der Nvidia GTX570 im Performance/Gaming-Bereich wohl am besten. Zwar erhält man mit der 6970/GTX580/6990 bessere Karten, dies wird jedoch durch hohe Leistungsaufnahme (die schon bei der 6950 nicht allzu niedrig ist) und einen sehr hohen Preis erkauft, so dass rein aus Preis/Leistungssicht sicherlich diese Karte ganz vorne mitspielt. Wer es noch leiser unter Last möchte sollte zur Asus DirectCUII 6950 greifen, diese ist sogar billiger, benötigt aber dank ihrem Triple-Slot-Design deutlich mehr Platz im Gehäuse. |
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| 6. Weiterführende Links: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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